Vorbei

Irgendwo im Norden 
In 'ner winzigen Stadt 
Trafen sie sich wieder 
an 'nem grauenNachmittag 
In 'nem leeren Strandcafe´ 
und versuchten zu verstehen 
Wo die ganzen Pläne waren, 
die gemeinsamen Ideen

Und sie saßen sprachlos staunend 
Sie rührten im Kaffee 
Sie schaute an die Decke 
und er auf die See

Doch es war vorbei 
Sie konnte es nicht fassen - weinte 
denn es war vorbei 
Sie guckten in die Tassen - schweigend 
denn es war vorbei 
Sie konnte es nicht fassen - weinte 
Doch es war vorbei 
Keiner wollt' es glauben 
Sie saßen da - so wie wir zwei

Auch der Kellner schien zu warten 
Und er schaute auf die Uhr 
Und sie zahlten und sie gingen 
Von Erleichterung keine Spur 
Sioe sprachen nicht von Liebe 
Sie sprachen nicht von Schuld 
Hatten auf die Zeit gesetzt 
mit viel zu viel Geduld

Doch es war vorbei 
Sie konnte es nicht fassen - weinte 
denn es war vorbei 
Sie guckten in die Tassen - schweigend 
denn es war vorbei 
Sie konnte es nicht fassen - weinte 
Doch es war vorbei 
Keiner wollt' es glauben 
Sie saßen da - so wie wir zwei

All die Jahre sind vergangen 
und was haben wir mitgekriegt 
Vielleicht nie genug geredet 
Grad bis einer unterliegt 
Und wir machen große Augen 
Oh, wir wundern uns nur stumm 
Hat's denn keiner hier bemerkt 
von allen um uns rum

Es ist vorbei 
Tränen nützen wenig 
Heut weißt Du - es ist vorbei 
Einfach so - ich hab es selber nicht gemerkt 
Vorbei 
Jetzt hätt ich Zeit für uns 
Doch jetzt ist unsere Zeit - vorbei 
Gib mir Deine Hand 
Ich bring Dich noch zu Haus - vorbei 

(Musik: Hoff, Piek, Schulz / Text: P. Schulz, nach einer Inspiration d. Erich Kästner)

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