Nichts zu verlieren

Du bist für alle einfach unerreichbar 
das telefon haben sie Dir abgestellt 
Die mit dem roten Mund wählt sich die Finger wund 
Denkst, Du bist fertig mit der Welt 
Du glaubst noch schlimmer kann es gar nicht kommen 
Dein Portemonnaie mit tausend Mark ist weg 
Bis über beide Ohren verschuldet, 
Job verloren 
Der Wagen ist Dir heut verreckt

Doch oft sind das gerad' die Momente 
In denen irgendwas passiert 
In Dir schlummern ganz andere Talente 
Du hast sie nur nie ausprobiert

Doch Du hast nichts zu verlieren 
Außer den Zweifeln und der Angst 
Denn wenn Du's wirklich willst 
Wirst Du Dich wundern 
Was Du alles kannst

Schleppte bei Hertie morgens 
halbe Schweine 
War'n nur drei Wochen, 
hatt' die Schnautze voll 
Schlief überall nur ein, 
hatt' nichts als Scherereien 
Und keinen Schimmer 
wo das enden soll 
Ab mittag's wurd der Frust 
dann weggeschüttet 
Am Abend ging es weiter in der Stadt 
War überall der Clown, 
hatt' Hunger auf die Frauen 
Und mich am Ende selber satt

Da kamst Du plötzlich an den Tresen 
Und warst genauso plötzlich weg 
Ich hab gewußt, die Frau ist es gewesen 
Und wollte wissen, wie sie schmeckt

Ich hatte nichts zu verlieren 
Außer den Zweifeln und der Angst 
Denn wenn Du wirklich willst 
Wirst Du Dich wundern 
Was Du alles kannst 
Denn wenn Du wirklich willst 
Wirst Du Dich wundern 
Was Du alles kannst 

(Musik: Josef Piek, Purple Schulz / Text: Purple Schulz)

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