Kleine Geschichte vom Ende einer großen Liebe

Als sie sich schließlich trafen
Um zu klären, was man klären muss
Da lag das Sticheln und Bestrafen
Schon lange hinter ihnen, denn es war Schluss

Sie waren aufgeräumt wie leere Zimmer
Und nichts verstellte ihren klaren Blick
Er wünschte sich, so klar wie jetzt, wär's immer
Doch er wusste auch, es führt kein Weg zurück

Erst war da nur ihr schwereloses Schweigen
Wie Morgennebel hing es in der Luft
Staubkörnchen tanzten auf den Sonnenstrahlen Reigen
Und sie umwehte ihn mit ihrem Duft

Es war genau genommen so wie immer
Vernarbte Herzen auf der Suche nach dem Glück
Sie saßen dort auf ihrer Liebe Trümmer
Doch ihre Tränen hielten sie zurück.

Wie ein Ertrinkender rang er nach Worten. Doch
Da war kein Mucks in seinem Stillen Ozean
Wer weiß, warum sie sich noch heut' wie irre mochten
Doch ob das Liebe war, das konnte er nicht sagen

Sie hatten eine Menge zu bereden
Denn nach so langer Zeit kann man nicht einfach gehen
Als säh er sie zum ersten Mal seinem Leben
War er erstaunt, denn sie war wunderschön 

Und so saßen sie am Hafen
in dem Café, wo alles mal begann
als ihre Wege sich vor Jahren mal hier trafen
ihm war, als hätte er ein paar davon verschlafen
Er zahlte für sie mit und sah sie an
da sah sie endlich
den so lang
von ihr vermissten Mann.

(Text & Musik: Purple Schulz)

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