Keine Zeit zu weinen

Keine Zeit an uns zu denken 
Und nicht mal Zeit für einen Traum 
Keine Götter, die uns lenken 
Und keine neu Welt im Raum 
Du kannst es in die Ecke kehren 
Versenk es tief im Ozean 
Doch kannst Dich nie dagegen wehren 
Denn es kommt zurück, weil man 
es nicht verbergen kann

Kannst in die Biebel Dich vertiefen 
Und kannst in die Wüste gehen 
Du kannst Dich in Dir selbst verkriechen 
Und vermeiden, hinzusehen 
Ob Du wartest auf das Ende 
Ob Du arbeitest daran 
Verbind mir Augen, Mund und Hände 
Aber glaube besser dran, daß man es 
Nie verbergen kann

Das ist keine Zeit zu weinen 
Dafür ist es schon zu spät 
Die Dinge sind nicht was sie scheinen 
Wir ernten nur, was wir gesät 
Es ist schwer sich zu behaupten 
Nackt und schutzlos im Orkan 
So weit weg von dem, 
an was wir glaubten 
Doch glaubten immer fest daran 
Daß man soviel verbergen kann 

(Musik: Josef Piek, Purple Schulz / Text: Purple Schulz, Amy Antin)

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