Auf dem Grund

Auf dem Grund ist alles stiller
und noch tiefer geht es nicht mehr
Hier ist Ende und es gibt
kein wohin, es gibt nur woher

Auf dem Grund hast du zum Atmen
keinen Grund und keine Kraft mehr
Geht nicht weiter, nur das Wasser
schwappt über und um dich her

Du hältst fest
fest immer noch
doch die Fäuste sind längst leer
Auf dem Grund bist du alleine
und rings um dich nur das Meer

Auf dem Grund ist alles dunkler
und die Sterne waren einmal
in einem anderen Leben gab‘s noch Wunder
und Wege zwischen Berg und Tal

Auf dem Grund gibt‘s nichts zu hoffen
nichts zu sehn und nichts mehr zu tun
halte durch und halt dich offen
und warte auf den Strom

Es bleibt nichts
nichts wie es ist
selbst der Boden kann sich drehn
Auf den Grund stell deine Füße
und siehst du, du kannst hier stehn

(Text & Musik: Dania König)

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