Biografie

Vorgeschichte

Purple Schulz kommt am 25.9.1956 in Köln zur Welt. Ab dem 8. Lebensjahr erhält er Klavierunterricht, im Alter von elf Jahren kommt Orgelunterricht dazu. Unter dem Einfluss von Uschi Nerkes Beatclub und zweier älterer Brüder entwickelt sich sein Musikgeschmack. In den 60ern sind es vor allem The Who, die Rolling Stones und die Beatles, die ihn faszinieren. Im Alter von 13 Jahren nervt er die Verkäufer des einzigen Kölner Orgelgeschäfts mit zahlreichen Interpretationen von „Child in time“ an einer für ihn unerschwinglichen Hammondorgel, was ihm den Spitznamen „Purple“ einbringt.

1973

  • Erstes Konzert mit eigener Band „d’accord“ am 31.3.1973 im Köln-Junkersdorfer Jugendzentrum „Maghada“.

1974-76

  • Die mittlerweile auf sieben Mitglieder angewachsenen „d’accord“ (mit Dieter Hoff am Schlagzeug) spielen sich mit eigenem Material und beeinflusst von Bands wie Gentle Giant, King Crimson, Genesis und Yes durch die Kölner Szene.

  • Auftritt mit „d’accord“ im Kölner Tanzbrunnen als Vorprogramm von John Hiseman’s Collosseum und Karthago.

1977-80

  • Gründungsmitglied von Deutschlands erstem Stadtmagazin, der „Kölner Stadt Revue“, die nach dem Vorbild des Londoner Time Outs erscheint. Purple Schulz kümmert sich um Musikredaktion und Vertrieb.

  • 1977 wird der damalige WDR-Hörfunk- und spätere ZDF-Unterhaltungschef Wolfgang Neumann jun. auf die Band aufmerksam. In der Reihe „Rockstudio“ macht die Band ihre 1. Produktion für den WDR, damals noch mit Gitarrist Ralf Engelbrecht von der Zeltinger Band.

  • Ab 1980 Mitarbeit beim Taschen-Verlag in Deutschlands erstem Comic-Kaufhaus und Antiquariat „Taschen Comics“ in Köln.

  • Ralf Engelbrecht verlässt Ende 1979 „d’accord“ und Josef Piek nimmt dessen Platz ein.

1981-82

  • Zu Beginn der „Neuen deutschen Welle“ und in Anlehnung an den „Neue-Heimat-Skandal“ hat Jürgen Thürnau, der spätere Manager der Münchner Freiheit, die Idee, den alten Heintje-Titel „Ich bau dir ein Schloss“ neu aufzunehmen. Die dafür zusammengestellte Gruppe „Neue Heimat“ (u.a. Wolf Maahn am Gesang, Klaus „Major“ Heuser an der Gitarre) hat jedoch weder Lust noch Zeit unter diesem Namen für Fernsehauftritte zur Verfügung zu stehen. So kommt es, dass einige Musiker von „d’accord“ diese Jobs wahrnehmen.

  • Purple Schulz, Dieter Hoff, Josef Piek, Hagü Schmitz und Freddy Böhmer werden im Kölner Sound Studio N von Wolf Maahn produziert. Das Album erscheint unter dem Titel „Die Härte“ und dem Bandnamen „Neue Heimat“ bei Metronome und bleibt in den Regalen liegen.

1983-84

  • Produktion und VÖ des Albums „Hautnah“ mit Produzent Tato Gomez. Der Kölner Manager und Impressario Manfred Schmidt, der auch schon Can zum Durchbruch verhalf, setzt sich bei der EMI dafür ein, den Titel „Sehnsucht“, zu dem Purple Schulz den legendären Text schrieb, als 3.Single auszukoppeln.

  • „Sehnsucht“ erscheint Ende Oktober 1984. Als einer der Ersten erkennt Radio-DJ Dave Colman das Potenzial des Songs und setzt ihn in seiner Sendung im WDR ein. Nur 4 Wochen später klettert die Single in die Top-Ten der Media Control Charts. Zu diesem Zeitpunkt verlassen der Keyboarder Freddy Böhmer und Bassist Hagü Schmitz die Gruppe „Neue Heimat“. Purple Schulz, Josef Piek und der damalige Schlagzeuger Dieter Hoff haben bereits das nächste Album in der Tasche und unterschreiben bei EMI ihren ersten richtigen Plattenvertrag unter dem Namen Purple Schulz. Die Songs für „Verliebte Jungs“ sind alle vorproduziert. Die Veröffentlichung muss jedoch wegen des enormen Erfolgs von „Sehnsucht“ warten.

  • Im Herbst 1984 spielt die Band beim ROCKPALAST zusammen mit Brian Adams dessen erstes Konzert in Deutschland.
    Mit knapp 500.000 Verkäufen incl. Remix behauptet sich „Sehnsucht“ mehrere Wochen in den Top-Ten der Media Control Charts (höchste Plazierung: 5). Das bringt den Kölnern eine Auszeichnung mit der

  • Goldenen Europa 85 (später werden es insgesamt über 3 Mio. Veröffentlichungen incl. Kopplungen auf Samplern sein). Speziell in der ehemaligen DDR wird dieser Titel mit dem Schrei „Ich will raus!“ zur inoffiziellen zweiten Nationalhymne.

  • Es folgen Tourneen , unzählige Fernsehauftritte in Deuschland und die Fertigstellung des „Verliebte Jungs“-Albums.

1985-86

  • Veröffentlichung des Albums „Verliebte Jungs“ (Singles: „Nur mit Dir“, „Verliebte Jungs“, „Kleine Seen“).

  • „Verliebte Jungs“ wird -wie vorher auch „Sehnsucht“- Nr.1 der Radio-Charts und damit meistgespielte deutschsprachige Single im Erscheinungsjahr 85.

  • Es folgt die über 50 Konzerte umfassende Tournee (mit Gerhard Zilligen an den Keyboards) durch Deutschland.

  • Zahlreiche TV-Auftritte, u.a. in der ZDF-Sendung „Rockpop in Concert“ aus der Dortmunder Westfalenhalle.

  • Auftritte in Österreich, der Schweiz und Italien (u.a. beim RAI-Festival in Sienna, Rom u.v.a.). Dort wird die englische Version von „Sehnsucht“ gespielt (Text: Julian Dawson).

  • Mehrere Tourneen durch Deutschland.

1987

  • Veröffentlichung des Albums „Der Stand der Dinge“(Singles: „Zeit“, „Es tut weh“).

  • Erstes Rock-ohne-Job-Konzert in der Essener Grugahalle in Zusammenarbeit mit dem DGB.

  • WAAHNSINNS-Festival, das bis dahin größte Festival Deutschlands in Burglengenfeld gegen die Errichtung der WAA (Wiederaufbereitungsanlage) in Wackersdorf mit Rio Reiser, den Toten Hosen, Herbert Grönemeyer, Bap, Wolf Maahn u.v.a. . Mit über 120.000 Zuschauer heute noch das zweitgrößte Musikevent in der deutschen Geschichte! Die WAA wurde nicht gebaut!!!

  • Teilnahme am „Water is life“-Projekt für Greenpeace, einer gemeinsamen Single mit zahlreichen internationalen Künstlern, u.a. Gitta Haenning, Miguel Rios, Bläck Fööss, Juliane Werding, Phil Carmen, David Knopfler, Anne Haigis, Howard Carpendale, Heinz Rudolf Kunze.

  • Ende 1987 verlässt Dieter Hoff die Band.

1988

  • Veröffentlichung des Albums „'tsvai“ (Singles: „Herz voller Gold“, „Nie genug“) mit Ken Taylor am Bass (Peter Maffay Band) und Curt Cress an den Drums.

  • Filmmusik zur 3.Folge der ZDF-Serie „Die schnelle Gerdi“ mit Senta Berger und Heiner Lauterbach.

  • Musik zum Ballet „Second Face“ (Choreographie: Sylvia Kourth-Bouchafra).

  • 2. Rock-ohne-Job-Festival in Köln.

  • Für den ausgestiegenen Schlagzeuger Dieter Hoff übernimmt der Essener Wolf Simon (vorher Klaus Lage Band) dessen Platz, am Bass spielt fortan Paul Harriman aus Sheffield.

1989

  • Januar: Konzert im Palast der Republik, Berlin, DDR.

  • Deuschland-Tournee

  • im August Rockpoeten-Tournee durch die DDR mit 2 Abschlußkonzerten im ausverkauften Palast der Republik, Ost-Berlin und einem Open Air in Weissensee.

1990

  • Veröffentlichung des Albums „Purple Schulz“ (Singles: „Gerade noch gefehlt“, „Schöne Leute“, „Immer nur leben“). „Gerade noch gefehlt“ wird wieder eine der meistgespielten deutschsprachigen Singles des Jahres.

  • Tournee durch Deutschland.

  • 2. Rockpalast Aufzeichnung.

  • Arbeit für Kinderfernsehen des WDR „Spaß am Dienstag“. Konzert mit dem RIAS in Gubin (Polen).

1991

  • Tournee durch Deutschland, Festival- und TV-Auftritte.

  • Indikativ für die West 3 Fernsehsendung „Hollymünd“.

  • Workshop mit dem WDR-Schulfunk und Jugendlichen (Schüler komponieren und texten gemeinsam mit Purple Schulz, abschließend ein gemeinsamer Auftritt in der Sendung „Hollymünd“).

  • Moderation des DGB-Aktionstages in Dortmund gegen Ausländerfeindlichkeit und Gewalt am 13.12.91.

1992

  • Veröffentlichung des Albums „Haha!“ (Singles: „Bis ans Ende der Welt“, „Blindenhund“, „Weitergehen“).

  • „Bis ans Ende der Welt“ wird ebenfalls meistgespielte deutschsprachige Single im Funk.

  • Die Redaktion der Zeitschrift „Emma“ kürt Purple Schulz daraufhin zum „Pascha des Monats“.

  • „Weitergehen“ entsteht als Reaktion auf den Mordanschlag auf zwei Mädchen in einem Heim für Asylbewerber in Hünxe.

  • Video „Sie sind weg“ mit Purple Schulz und Campino in Zusammenarbeit mit der Redaktion von ZAK (WDR). Der Erlös aus dem Verkauf geht an Initiativen gegen Ausländerfeindlichkeit und Gewalt.

  • 2 Tourneen.

  • „Die Rühmann Revue“: Purple Schulz, Stefan Waggershausen, Wolfgang Niedecken, Heinz Rudolf Kunze, Achim Reichel, Tommie Engel, Jürgen Zeltinger u.a. interpretieren Lieder aus Heinz Rühmanns großen Filmen.

1993

  • Veröffentlichung des Albums „Die Singles 1984-1992“.

  • Deutschland-Tournee mit über 100 Konzerten.

  • Teilnahme an einem Projekt zu Gunsten der Nordoff/Robbins Stiftung (Musiktherapie für leidende und behinderte Menschen). Die CD „Kann es denn Sünde sein“ präsentiert neue Interpretationen alter Ufa-Hits, u.a. mit den Prinzen, Nina Hagen, Udo Lindenberg u.a.

1994-1996

  • 2 Goldene Schallplatten für „Verliebte Jungs“ und „Die Singles“.

  • Veröffentlichung des Albums „Spaß beiseite?“ (Singles: „Du hast alles gesehen“ und „Wenn Du runterfällst“).

  • Drei Monate Tournee, zahlreiche Einzelkonzerte bis Ende 95.

  • Kompositionen für Peter Kraus.

  • Purple Schulz ist zu Gast bei Stefan Raab in dessen Sendung „Vivasion“ bei VIVA. Raab outet sich dort als Purple Schulz-Fan der ersten Stunde.

  • Konzerte u.a. mit der Big Band des Hessischen Rundfunks auf den Hessentagen.

  • Mitarbeit an der CD zum 25-jährigen Bestehen der Sendung mit der Maus mit dem Titel „Programmänderung“.

  • Ausstellung von Aquarellen im Museum König, Bonn („Gorillas im Rahmen“).

1997-1998

  • Veröffentlichung des Albums „Pop“ (Singles: „Ein gutes Gefühl“ und „Eins trinken wir noch“). Titelmusik für die Pro7-Serie „Die Viersteins“.

  • Purple Schulz produziert mit Anne Haigis als Duettpartnerin eine Neuaufnahme des Silly-Hits „Verlorne Kinder“ zum 50-jährigen Geburtstag der DDR-Plattenfirma „Amiga“ (CD: „Und wir gingen auf uns zu“ bei BMG).

  • Tourneen & Konzerte.

1999-2002

  • Veröffentlichung des Albums „Sehnsucht-Die Balladen von 1984-1999“. Mit dem Remake „Ich will raus-Sehnsucht ´99“ landet Purple Schulz verstärkt von der Berliner Künstlerin Kami Manns wieder einen Top 20 Hit. Konzerte, TV.

  • Mit Zucchero, Status Quo, Emilia und Nathalie Choquette gehen Purple Schulz und Josef Piek im Rahmen der Nokia Night of the Proms auf Tournee durch Deutschland, begleitet von dem 70 Mann Orchester „Il Novecento“ und dem Chor „Fine Fleur“.

  • Musik zum „Biene Maja-Musical“, das vom Oktober 2001 bis Frühjahr. 2003 durch Deutschland touren wird.

  • Entstehung des Duo-Programms „Purple Schulz & Josef Piek: 2-stimmig“; Konzerte mit Band und Duo-Programm quer durch Deutschland.

  • Zwei Konzerte mit den Haarlem Gospel Singers in der Kölner Philharmonie.

  • Mitte 2002 erkrankt Purple Schulz an einer schweren Lungenentzündung und muss mehrere Konzerte absagen.

2003

  • Konzerte mit Band und Duo-Programm.

  • Veröffentlichung des Live-Albums „Programmänderung“.

  • Purple Schulz steigt für eine Session als Sänger bei Köbes Underground und der Kölner Stunksitzung ein. Die Arbeit mit den Stunkern macht Schulz soviel Spaß, dass er fortan mit „STUNK UNPLUGGED“ jährlich auf Tournee geht, wo das Ensemble das Beste aus bis dahin 25 Jahren Stunksitzungs-Kabarett darbietet.

2004-2005

  • Beginn der Reihe PURPLE SCHULZ & JOSEF PIEK MACHEN GEMEINSAME SACHE MIT ... im Kölner Theater im Bauturm. Hier treffen Schulz und Piek jeden Montagabend auf einen anderen prominenten Gast aus Musik oder Kabarett und zeigen Künstler von ihren bislang unbekannten Seiten. Zu Gast sind in diesem Jahr Ulla Meinecke, Pe Werner, Manfred Maurenbrecher, Stoppok, Jess Jochimsen und Tommy Engel.

  • Auf Einladung der Prinzen ist Purple Schulz mit seiner Band zu Gast bei Die Prinzen & Freunde in der Berliner Wuhlheide.

2006

  • Mitarbeit an der Ausstellung „Ein Koffer für die letzte Reise“ des bekannten Bestatters und Freundes Fitz Roth im Haus der menschlichen Begleitung, Bergisch-Gladbach.

  • GEMEINSAME SACHE mit u.a. Linus, den Bläck Fööss, den Wise Guys (die so begeistert waren, dass sie im Gegenzug Schulz und Piek auf ihr alljährliches Open Air-Konzert in den Tanzbrunnen einluden) und Heinz Rudolf Kunze mit Wolfgang Stute. Kunze hat es soviel Spaß gemacht, dass die GEMEINSAME SACHE mit Schulz, Kunze, Piek und Stute von 2007 bis 2010 mit über 150 Konzerten in ganz Deutschland unterwegs ist.

2007

  • Konzerte mit Josef Piek und GEMEINSAME SACHE mit Purple Schulz & Heinz Rudolf Kunze

  • Tournee mit STUNK UNPLUGGED.

  • Auf Einladung von Hartmut Engler zu Gast bei „Pur & Friends auf Schalke“. Gemeinsam mit Hartmut Engler singt Purple Schulz in der Arena „Sehnsucht“ und „Verliebte Jungs“.

2008-2010

  • erscheint die erste gemeinsame Single von Purple Schulz mit seinem Sohn Ben. Der Titel „Wir haben alle was zu sagen“  wird die offizielle Hymne zum „Tag der Begegnung 2008“ in NRW, des mit 28.000 Besuchern größten Zusammentreffens von Menschen mit und ohne Behinderung in Europa. Vom Erlös der Single geht 1,- € an den Verein „Wünsch dir was“, der sich um die Erfüllung von Herzenswünschen schwerkranker Kinder kümmert.

  • Purple Schulz kocht sich beim Promidinner auf den ersten Platz.

  • Kompositionen für das Kindermusical/Tanztheater „Zaubermaus reißt aus“, das mit 200 Kindern an drei Tagen in der Bergheimer Stadthalle aufgeführt wurde.

  • Konzerte mit Josef Piek und GEMEINSAME SACHE mit Purple Schulz & Heinz Rudolf Kunze

  • Mitte 2010 erfüllt sich Purple Schulz seinen Traum und lässt sich sein eigenes „Kleine Welt“-Studio ins Haus bauen.

2011

  • Konzerte

  • Oktober: Laudatio für Kabarettist Christoph Sieber im Leipziger Academixer Keller.

  • November: Auftritt bei der Ausstellung „Ein Koffer für die letzte Reise“ in München.

  • Im November beenden Purple Schulz und Josef Piek ihre Zusammenarbeit.

  • Purple Schulz ist Bühnenpartner von Tommy Engel in dessen Programm „Weihnachtsengel“ im Kölner Staatenhaus.

2012

  • Veröffentlichung von SO UND NICHT ANDERS, dem ersten Studioalbum nach 15 Jahren. Purple Schulz schreibt die Texte erstmals zusammen mit seiner Frau Eri und produziert selbst im eigenen „Kleine Welt“-Studio.

  • Am Mischpult sitzt Toningenieur Michael Nebel, der bereits für Genesis (Live in Rome) und die Rolling Stones gearbeitet hat.

  • Im September präsentiert Purple Schulz den Song „Fragezeichen“ von seinem neuen Album auf dem 7.Kongress der Deutschen Alzheimer Gesellschaft.

  • Unter der Regie von Eri Schulz und der Kameraarbeit von Sohn Dominik entsteht das gleichnamige Video, in dem Purple Schulz einfühlsam in die Rolle eines Demenzkranken schlüpft.

2013

  • Bei der Deutschlandtournee mit SO UND NICHT ANDERS wird Purple Schulz nun von Schrader an der Gitarre begleitet, der vorher bei Guildo Horns Orthopädischen Strümpfen gespielt hat. Mit Schrader an seiner Seite entwickelt Schulz auf der Bühne eine völlig neue Mischung aus Pop, Liedermacherabend, Kabarett und Comedy.

  • Die Premiere der Deutschland-Tour ist am Aschermittwoch in der Psychiatrie in Köln-Merheim.

  • November: Veröffentlichung von SO IST DAS LIVE!, der ersten Live-DVD/CD von Purple Schulz.

  • Teilnahme bei der Aktion „Starke 50“ des Mannheimer Jobcenters für Langzeitarbeitslose mit dem Song „Wir sind hier nicht das Problem!“

  • Brings laden Purple Schulz zu ihren legendären „Sing su laut du kanns“-Konzerten ein.

  • Mitwirkung beim Brings-Weihnachtsspecial an zwei ausverkauften Abenden in der Kölner Lanxess Arena.

2014

  • Das Video „Fragezeichen“ befindet sich mittlerweile auf vielen Internet-Portalen zu den Themen Demenz und Alzheimer und wird von zahlreichen Dozentinnen in der Pflege eingesetzt, um junge Menschen für das Thema zu sensibilisieren. Oft dient es bei Kongressen als Einstieg in die Diskussion zur Verbesserung und Reform der Pflege. Purple Schulz wird gerne und immer häufiger als Talkgast zu den Themen Pflege und Demenz eingeladen.

  • Für Kriemhild Maders Buch "Vom Leben am Rand der roten Scheibe" hat Purple Schulz mit seinem Gitarristen Schrader eine neue Version von "Sehnsucht" aufgenommen. "Sehnsucht 2014" gibt es exklusiv nur auf dem ebook, das am 27.11.2014 erschienen ist. Purple Schulz traf Kriemhild erstmals im August 2014 in Berlin. Sie erzählte ihm von ihrem Leben im Sperrgebiet in der DDR und von ihrem Roman. Schnell war die Idee geboren, hier Musik mit Literatur zu verbinden.Erschienen ist der Roman bei Edition Fredebold.

    • Mit seinem Gitarristen Schrader gibt Purple Schulz 2014 über 60 Konzerte quer durch die Republik

    2015

  • Nach über 40 Konzerten bis zum Sommer 2015 wechselt Schrader zur kölschen Mundart-Gruppe "De Räuber".

  • Ab der Herbst-Tour "SO UND NICHT ANDERS! - PART TWO" spielt Markus Wienstroer (Gitarre und Violine) an der Seite von Purple Schulz. Das Purple Schulz-Geburtstagskonzert wird live im Internet bei muxx.tv ausgestrahlt, ebenso sein Wohnzimmerkonzert im Oktober. Insgesamt gibt Purple Schulz in diesem Jahr 70 Konzerte.

  • Am 23.11.2015 erscheint "Sehnsucht bleibt", das erste Buch von Purple Schulz in der Edition Fredebold. Zur Veröffentlichung gibt es eine große Konzert-Lesung in der Volksbühne Köln, dem ehemaligen Millowitsch-Theater.

2016

  • Purple und Eri Schulz sind jetzt 30 Jahre zusammen.

  • Ab dem 15. Januar ist Purple Schulz unterwegs mit seinem neuen Programm "DER KLEINE MIT DEM UNTERSCHIED". Die Vorpremiere zur neuen Tournee findet traditionsgemäß in der Psychiatrie in Köln-Merheim statt.

Purple Schulz lebt mit seiner Frau Eri, Hund Thaddäus und Katze Amy vor den Toren Kölns mit Blick auf den Dom. Sie haben drei erwachsene Kinder, die mittlerweile in Köln, Braunschweig und Berlin wohnen. Ihre Tochter schenkte ihnen 2011 das dritte Enkelchen Merle, den heimlichen Star des Videos "Ich hab Feuer gemacht!"

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